Sinn und Ziel des Singens ist das bewegende Erleben vom eigenen Sein im musikalischen Tun

Unterricht

 

„Singen ist zum Schwingen gebrachte Emotion.“

 

Sie singen gern, haben aber das Gefühl, das natürliche Singen und die erfüllende Freude daran „verloren“ zu haben oder dass etwas beim Singen nicht „stimmt“ und das Singen und Sprechen regelrecht anstrengend geworden sind?

 

Im Rahmen meiner Ausbildung als Opern-Sängerin und innerhalb meiner 20-jährigen Erfahrung in diesem Beruf erlebe ich oft, dass sich die Musik und das Singen von ihrem Ursprung, d.h. von ihrer zu transportierenden Idee entfernt haben.  

Musik und Gesang sind wunderbare Kunstformen.  

Haben wir aber den Ursprung verloren  - den Grund - wird eine Kunst hohl und berührt nicht mehr: sie wird künstlich und für den Ausübenden oft anstrengend.

Jede Note, ob durch Geige, Klavier oder die Stimme - dem innigsten Instrument überhaupt - braucht das persönliche Beleben und Erfüllen, damit sie ganz Musik und

Fluss von Energie wird. Da wir aber beim Singen der Klangraum selbst sind,

spielen natürlich unsere anatomischen Gegebenheiten und als  Spiegel der Seele  unser Umgang mit uns selbst  für jeden Ton eine große Rolle.

In diesem allgemeinen Wissen um die psycho-physische Einheit des Menschen können das Singen und die Sprache ein wunderbares Spielfeld sein, um die verschiedenen Bereiche Körper- Geist -Seele  (wieder) miteinander in Kontakt und darüber hinaus in eine wohltuende Balance zu bringen. Um die Stabilität einer freien Balance in den genannten Bereichen zu entwickeln, braucht es ein wachsendes Bewusstsein für alte festgefahrene  Bewegungs-Muster und die Erlaubnis, sie zu lockern und zu lösen.

Ein wichtiger Bereich ist der Atem, der sozusagen als „Futter“ für den Ton wieder in Bewegung kommen darf. Innerhalb dieses Spiels mit der Balance ist es möglich, dem Geheimnis der Musik auf die Spur zu kommen und  „unter“ die Noten zu schauen, ihre Schwingungen in uns zur Resonanz  zu bringen und so wieder in Kontakt mit unserer eigenen Stimme zu kommen. So kann sich die Stimme öffnen und entwickeln, ganz gleich, ob Sie

Anfänger oder Fortgeschrittene sind.

Als Grundlage meiner Arbeit ist mir das Erlernen und Verbinden von Technik und Ausdruck, Form und Inhalt besonders wichtig. Jeder Teilbereich braucht und bedingt den anderen: 

das ist das Umgehen mit Balance. Kompetenz zu vermitteln und Ursprünglichkeit und Berührbarkeit zu bewahren, ist mein Ziel.

Meine angewandte Gesangstechnik fußt auf zwei Säulen: dem Belcanto und der funktionalen Stimmtechnik nach Cornelius L. Reid.

In diesem Prozess bediene ich mich gern der Alexander-Technik (F.M. Alexander 1869-1955)

als einer lebendigen und hilfreichen  Methode, hinderliche Haltungs-und Bewegungsmuster

zu erkennen und nach und nach ablegen zu lernen. Indem der Körper zu muskulärer Balance und seiner Mitte zurück findet, erhält die Stimme Spielraum,

den sie zu ihrer Entfaltung braucht.

Meine langjährigen Erfahrungen in den Bereichen Klavier, Chorgesang, Musik-Theater und Psychologie nehmen weitere Bereiche in den Blick.

 

Ich freue mich darauf, Sie kennen zu lernen!